Ratgeber · redaktionell überarbeitet

Studentenkonto: Darum lohnt es sich für dich

Vergleiche das Konto anhand deiner tatsächlichen Nutzung und aller Gebührenbedingungen, nicht allein anhand der Bezeichnung „Studentenkonto“.

Ein Konto nach deinem Alltag vergleichen

Der Name „Studentenkonto“ sagt noch nicht, welche Leistungen du kostenlos erhältst. Entscheidend ist das konkrete Preis- und Leistungsverzeichnis. Prüfe Kontoführung, Karten, Bargeldzugang und Bedingungen für Vergünstigungen gemeinsam. Der neutrale BaFin-Kontenvergleich erfasst entsprechende Kostenmerkmale und weist darauf hin, dass zusätzliche Entgelte möglich sind.

Schreibe zuerst dein Nutzungsprofil auf

Rechne zwei Konten mit derselben Annahme durch: zwölf Monate Kontoführung plus die von dir wirklich benötigten Karten und sonstigen Leistungen. Ein einmaliger Bonus ist ein gesonderter Posten. Er sollte dauerhafte Gebühren nicht verdecken. Prüfe außerdem, ob ein geforderter Zahlungseingang auch mit deiner wechselnden Beschäftigung zuverlässig erreicht würde.

Ein Dispo ist kein Teil deines Einkommens

Ein eingeräumter Überziehungsrahmen kann im Konto sichtbar sein, bleibt aber geliehenes Geld. Plane Miete und laufende Ausgaben anhand des tatsächlich verfügbaren Guthabens. Wenn du regelmäßig auf die Überziehung angewiesen wärst, gehört zunächst dein Monatsbudget auf den Prüfstand. Die BaFin erklärt diese Zusatzkosten auch in ihren Vergleichsinformationen.

Vor einem Wechsel stellst du eine Liste wiederkehrender Zahlungen zusammen: Miete, Krankenkasse, Telefon und andere laufende Verträge. Achte darauf, dass wichtige Abbuchungen und Gehaltszahlungen auf dem richtigen Konto ankommen. Nutze aktuelle Originalunterlagen der Bank für die Entscheidung. Dieser Prüfplan bewertet kein bestimmtes Institut und ersetzt keine individuelle Finanzberatung.

Weiterführende Fachquellen

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